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Finkenwerder Kunstpreis 2026

**german below**

AIRBUS OUT OF HFBK!
No cultural sponsorship by war profiteers at our university!

Since 2022, the Finkenwerder Art Prize with a prize money of €50,000 is awarded at HfBK; it is funded by the arms manufacturer Airbus. Airbus is Europe’s second-largest weapons manufacturer. The company manufactures and develops fighter jets such as the Eurofighter, as well as military drones and helicopters. Through its collaboration with Israeli defense companies, Airbus profits from the genocide in Gaza and supplies its products to Frontex and other border regimes worldwide. The company is one of the biggest profiteers of the global militarization of borders. Arms companies like Airbus use cultural sponsorship – such as funding art prizes – to maintain their public image as primarily civilian and progressive corporations.

Since the war in Ukraine, the “Zeitenwende” declared in 2022, and the genocide in Gaza, the arms industry’s profits have been rising worldwide. This includes, among other things, the 100 billion euro special fund for the Bundeswehr. At the same time, German society is becoming increasingly militarized. Rearmament, the military, and the arms industry are increasingly normalized across society, while a new military draft is to be introduced.
Germany is to become a major military power once again.

This militarization is also visible in Hamburg: together with the arms company Rheinmetall, Airbus also participates in the Bundeswehr’s annual large-scale exercises in the Port of Hamburg – a NATO logistics hub for troop deployments to the east in the event of war.

But this widespread militarization is only possible through the simultaneous attack on the welfare state and labor rights, as well as through drastic cuts in social services, education, and arts and culture. Apprenticeships and entire degree programs are being eliminated; rents and healthcare are becoming increasingly difficult for us to afford.

At HFBK, too, we will increasingly feel the consequences of the current austerity policies in the education sector. While we live under increasingly precarious conditions, arms companies like Airbus are reaping their war profits. Under such circumstances of militarization and austerity measures, we will not allow an arms company that profits from these developments to present itself as a civilian enterprise at our university!

No to the “Zeitenwende”!
No to social cuts!
Full funding for colleges and universities!

AIRBUS RAUS AUS DER HFBK!
Kein Kultursponsoring von Kriegsprofiteuren an unserer Hochschule!  

Seit 2022 wird der Finkenwerder Kunstpreis in Höhe von 50.000€ an der HfBK verliehen, welcher vom Rüstungskonzern Airbus finanziert wird.
Airbus ist der zweitgrößte Rüstungskonzern Europas. Der Konzern produziert und entwickelt Kampfflugzeuge wie den Eurofighter, militärische Drohnen und Helikopter. Airbus profitiert durch seine Zusammenarbeit mit israelischen Rüstungsunternehmen vom Völkermord in Gaza und liefert seine Produkte an Frontex und andere Grenzregime weltweit. Das Unternehmen zählt zu den größten Profiteuren der weltweiten Militarisierung von Grenzen. Rüstungskonzerne wie Airbus nutzen Kultursponsoring – wie die Finanzierung von Kunstpreisen – um ihre Außendarstellung als hauptsächlich zivile und progressive Konzerne aufrechtzuerhalten.
Seit dem Krieg in der Ukraine, der 2022 ausgerufenen Zeitenwende und dem Genozid in Gaza steigen weltweit die Profite der Rüstungsindustrie. So unter anderem auch durch die 100 Milliarden Euro Sondervermögen für die Bundeswehr. Gleichzeitig wird die deutsche Gesellschaft immer weiter militarisiert. Aufrüstung, Militär und Rüstungsunternehmen sollen immer mehr in der ganzen Gesellschaft normalisiert werden, während eine neue Wehrpflicht eingeführt werden soll.
Deutschland soll wieder zu einer militärischen Großmacht werden.
Auch in Hamburg ist diese Militarisierung sichtbar: so beteiligt sich auch Airbus zusammen mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall an den jährlichen Bundeswehr-Großübungen im Hamburger Hafen – einem logistischen Drehkreuz der NATO für Truppenverlegungen nach Osten im Kriegsfall.
Aber diese allgemeine Militarisierung wird nur durch den gleichzeitigen Angriff auf Sozialstaat und Arbeitsrechte ermöglicht, sowie durch die drastischen Kürzungen im Sozialen, im Bildungsbereich, als auch bei Kunst und Kultur. Lehrstellen und ganze Studiengänge werden gestrichen, Mieten und Gesundheitsversorgung werden für uns immer schwieriger zu bezahlen.
Auch an der HfBK werden wir mehr und mehr die Folgen der aktuellen Kürzungspolitik im Bildungssektor zu spüren bekommen. Während wir in immer prekäreren Bedingungen leben, machen Rüstungsunternehmen wie Airbus ihre Kriegsprofite.
Unter solchen Umständen von Aufrüstung und Kürzungen wollen wir es nicht zulassen, dass ein Rüstungsunternehmen, was von diesen Entwicklungen profitiert sich an unserer Hochschule als ziviles Unternehmen profilieren kann!
Nein zur Zeitenwende!
Nein zu Sozialkürzungen!
Ausfinanzierung von Hochschulen und Universitäten!

19/05/2026



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